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Kampagne mit Patient:innen soll Bewusstsein für Arzneimittel-Forschung schaffen

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„Ich konnte bei jeder neuen Krebsdiagnose sicher sein, ihr forscht für uns und ich habe dadurch eine Chance zu leben.“ Christa Bleyer, Krebs-Patientin

„Ich habe Multiple Sklerose. Ich lebe damit. Seit 25 Jahren. Doch ohne meine Medikamente, meine Familie, meine Freunde hätte ich es nie geschafft.“ So das Bekenntnis eines Patienten, der Mut machen und gleichzeitig die Bedeutung lebensverändernder Therapien unterstreichen will. Martin Geicsnek ist einer von vier Betroffenen, die sich bereit erklärt haben, ihre Geschichte im Rahmen der Kampagne „Danke“ des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) zu erzählen.

„Nahezu jeder von uns kennt jemanden, der mit einer so schweren Erkrankung wie MS, Krebs, Diabetes oder Spinaler Muskelatrophie kämpft“, sagt Bernhard Ecker, Präsident des FOPI. „Und all jene wissen, dass sie es ohne die Ärzt:innen, Pfleger:innen und Therapeut:innen vielleicht nicht schaffen würden – und dass auch die Mediziner:innen auf verlorenem Posten wären, wenn sie ihren Patient:innen keine wirkungsvollen Medikamente oder Therapien geben könnten.“

„Leider wird das aber oft nicht gesehen“, so Ecker. „Deshalb freuen wir uns, dass wir Patient:innen gewinnen konnten, die das von sich aus sagen.“


Kampagne für lebensverändernde Therapien

Mit einem berührenden Videospot soll so Bewusstsein für die vielen schweren, oft lebensbedrohlichen Erkrankungen und die darauf ausgerichtete Forschung geschaffen werden. Zu sehen ist der Spot ab sofort auf österreichischen News-Portalen sowie Gesundheitsplattformen. Mehr über die Entstehungsgeschichte des Spots, die involvierten Patient:innen und die dahinter stehenden lebensverändernden Therapien findet sich auf www.fopi.at/wir-sagen-danke/.

„Die Entwicklung von Medikamenten ist eine hoch komplexe Aufgabe, die von vielen Rückschlägen, aber auch mutmachenden Erfolgen gekennzeichnet ist. Wir leben und arbeiten für diese Erfolge, die den Menschen mit Krebs, Diabetes, Multipler Sklerose, Spinaler Muskelatrophie oder einer der vielen anderen schweren Erkrankung Hoffnung schenkt“, so Ecker.


Investition in die Zukunft

„Die forschende Pharmaindustrie steckt europaweit 38 Mrd. Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Therapien. Selbst in Österreich werden 311 Mio. Euro aufgewendet. Und das ist ein Investment in die Zukunft“, erläutert der FOPI-Präsident. „Denn diese – mit mehr als 15 % höchste – F&E-Quote aller Technologiesektoren erzeugt für die Gesellschaft einen hohen Nutzen.“

Ergebnis der intensiven Forschungsarbeit sind innovative Medikamente mit neuen Wirkstoffen. Fast 400 solcher innovativen Arzneimittel konnten in den letzten zehn Jahren zugelassen werden. (siehe auch die Arzneimittel-Innovationsbilanz)

Vier Patient:innen sagen Danke.

„Ohne die hervorragenden Leistungen der Forscher und ohne die Umsetzung dieser Ergebnisse wäre unser relativ normales Leben mit unseren schweren gesundheitlichen Problemen nicht möglich“, erklärt Martin Geicsnek im Spot seine Beweggründe. Daran schließt Krebs-Patientin Christa Bleyer an: „Ich konnte bei jeder neuen Krebsdiagnose sicher sein, ihr forscht für uns und ich habe dadurch eine Chance zu leben.“

„Wir können nie wissen was auf uns zukommt. Wir können nur in der Situation das Beste daraus machen, dankbar sein, dass es Hilfsmittel gibt und diese auch aktiv nutzen, um etwas zu verändern“, meint auch Diabetes-Patient Thomas Führer. Und Martina Rötzer, Mutter von zwei Kindern mit Spinaler Muskelatrophie, sagt: „Wir alle, Patient:innen oder pflegende Angehörige, versuchen das Beste aus der Lebenslage zu machen. Die Momente des Glücks geben uns Kraft weiterzumachen. Und wir sind dankbar, dass es Fortschritte bei der Entwicklung von Medikamenten gibt. Es ist beeindruckend mitzuerleben, dass es mittlerweile Therapien gibt, die Game-Changer sind… für die ganze Lebensplanung. Denn aufgeben ist für keinen von uns eine Option.“