Wie funktioniert Arzneimittelproduktion? Wie und wo wird geforscht? Welche Position nimmt Österreich im internationalen Zusammenspiel der Pharmabranche ein?

Am Mikro|skop widmet sich dem Themenkreis pharmazeutische Forschung und Produktion im Licht aktueller nationaler, europäischer und internationaler Entwicklungen.

Die langjährige ORF-Moderatorin und ROMY-Preisträgerin Martina Rupp bittet dazu unterschiedliche ExpertInnen vors Mikrofon.

Am Mikro|skop ist eine Initiative des Fachverbands der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) und des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI). Medienpartner ist MedMEDIA | RELATUS, führender Fachverlag im Gesundheitswesen mit medizinischen und pharmazeutischen Informationen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.

Unseren Podcast „Am Mikro|skop“ abonnieren:

Episode 44: Darmkrebs in neuem Licht – Hoffnung durch Innovation

Darmkrebs ist in Österreich die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen und Männern. Rund 4.700 Menschen werden jedes Jahr diagnostiziert, über 2.000 Personen sterben daran. Das nicht zuletzt, weil Darmkrebs lange Zeit keine Beschwerden verursacht. Er macht sich erst bemerkbar, wenn er weit fort-geschritten und die Chance auf Heilung gering ist.

Umso wichtiger sind daher regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen, aber auch innovative Therapien, die Betroffenen sowie deren behandelnde Ärzt:innen neue Behandlungsoptionen eröffnet. In welche Richtung die Forschung aktuell geht, darüber spricht Moderatorin Martina Rupp in der 44. Folge von „Am Mikro|skop“ mit Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Gerald Prager, Facharzt an der Klinischen Abteilung für Onkologie der Medizinischen Universität Wien.

Finden Sie weitere Informationen und Unterstützung bei der Österreichischen Krebshilfe und bei der Selbsthilfe Darmkrebs.

Zentrum für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien – unter anderem eine Studie zu Dickdarmkrebs.

Die Produktion dieser Episode wurde von Amgen Österreich unterstützt.

Episode 43: Kinder mit Diabetes: Ja zur frühen Diagnose! … Aber wie? 

Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Die Autoimmunerkrankung wird häufig spät erkannt – teilweise erst bei Auftreten schwerer Komplikationen. Dabei könnte der ungenutzte Hebel der Früherkennung die Erkrankung schon vor den ersten Anzeichen entdecken, den jungen Betroffenen Leid ersparen und dem Gesundheitswesen zu Stabilität verhelfen. Dafür sind strukturelle Veränderungen im Gesundheitssystem und das Weiterführen begonnener Initiativen notwendig – schaffen wir das?

Darüber spricht mit Moderatorin Martina Rupp in der 43. Folge von „Am Mikro|skop“ mit Ass.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Elke Fröhlich-Reiterer, Leiterin Bereich Diabetes und Endokrinologie der Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde Graz, DI Harald Führer, Präsident von „wir sind diabetes“, der Patient:innenvertretung und Dachorganisation der Diabetes Selbsthilfe Österreich, sowie Thomas Führer, er ist im erweiterten Vorstand von „wir sind diabetes“ und Mitglied im EU-Advisory Board.

Weitere Informationen zum Leben mit Diabetes Typ 1 finden Sie unter diesen Links: https://www.wirsinddiabetes.at/kinder-typ-1-diabetes/ und www.gemeinsam-typ1.at

Die Produktion dieser Episode wurde von Sanofi-Aventis GmbH unterstützt.

Episode 42: Abwarten oder (be)handeln? Über den Wert einer unterstützenden Brustkrebs-Therapie für Patientinnen und Gesellschaft

Fast 7.000 Frauen und einzelne Männer bekommen jedes Jahr die Diagnose Brustkrebs. Viele davon sind zudem noch Jahre später von einem Rezidiv betroffen. Dies wird in der Regel nicht kurativ behandelt. Eine Studie untersuchte nun aber, welche Wirkung eine innovative, unterstützende Therapie in einem bestimmten Krankheitsstadium für diese Frauen und letztlich auch für die Gesellschaft haben würde. Über die Ergebnisse spricht Moderatorin Martina Rupp in der 42. Folge von „Am Mikro|skop“ mit Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Gabriel Rinnerthaler, Medizinische Universität Graz, Klinische Abteilung für Onkologie, Dr. Thomas Czypionka, Institut für Höhere Studien (IHS), Leiter der Forschungsgruppe Gesundheitssysteme und -politik, und Dr. Stephanie Reitzinger, Institut für Höhere Studien (IHS), Forschungsgruppe Gesundheitssysteme und -politik sowie Studienautorin.

Weitere Informationen zu dieser Thematik: Die Kurzfassung der Studie ist auf der Website des IHS nachzulesen. Weitere, thematisch verwandte Episoden zum Nachhören sind „Episode 32: Eine von acht ist eine zu viel – über Brustkrebs in Österreich“ und „Episode 38: Kosten oder Investition? Gesundheit gesellschaftlich betrachtet“. Die Produktion dieser Episode wurde von Novartis Pharma GmbH unterstützt. FA-11532090