FOPI.flash Dezember 2025
In dieser Ausgabe
- Editorial: Die Schere geht auf
- Rückblick: Wiener Melange
- Ausblick: Zwischen atemberaubenden Chancen und erdrückenden Herausforderungen
- Interview: Alexander Mülhaupt zu Gesundheit als strategische Investition
- Podcast: Kinder mit Diabetes: Ja zur frühen Diagnose
- Blog: Kinder und Diabetes
- Podcast: Darmkrebs – Hoffnung durch Innovation
- Innovation: Ismet hat Herzmuskelverdickung – und Lust zu leben

Editorial
Die Schere geht auf
Das Jahresende ist traditionell der Anlass für eine Rückschau auf die vergangenen Monate und für eine Bilanz über das Erreichte und Versäumte. Wir wollen diese Gelegenheit vor allem für einen Blick in die Zukunft nützen. Dazu gibt einerseits der versierte Politik-Experte Peter Köppl eine Einschätzung der aktuellen Lage und der prägenden Spannungsfelder ab. Andererseits haben wir als Vertreter:innen der forschenden Pharmaindustrie die Einflussfaktoren auf den Gesundheitssektor analysiert.
Das Fazit: Die Schere zwischen dem, was getan werden müsste, und dem, was tatsächlich angegangen wird, geht immer weiter auf. Deshalb müssen wir ins Tun kommen. Und zwar gemeinsam.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns einen Jahresausklang voller Erkenntnisse und einen Jahresauftakt voller Tatendrang.
Leif Moll, George Tousimis, Ute Van Goethem, Astrid Jankowitsch und Daniela Habith
Präsidium des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI)

Rückblick
Wiener Melange – eine Analyse des Jahres 2025
Was hat Österreich politisch 2025 geprägt – und was bedeutete das für die forschende Pharmaindustrie? Dr. Peter Köppl, Managing Partner von Mastermind Public Affairs Consulting, wirft für FOPI.flash einen Blick auf das letzte Jahr.
2025 war in Österreich ein Jahr zwischen Erneuerungsanspruch und strukturellem Stillstand. Während Regierung und Parlament angesichts globaler Unsicherheiten – von geopolitischen Spannungen bis zu Lieferkettenrisiken – mehr Handlungsfähigkeit versprachen, blieben die traditionellen Beharrungskräfte deutlich spürbar. Die Sozialpartnerschaft, de facto Grundlage und Säule der Bundesregierung, wirkte oft bremsend: Reformen im Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt und bei der Standortpolitik prallten immer wieder auf die Interessenlogiken von Kammern und Verbänden. Der politische Diskurs blieb dadurch von zähen Abstimmungsrunden geprägt, die selten zu echten Strukturveränderungen führten.
Wachsendes politisches Gewicht für die Pharmaindustrie
Für die Pharmaindustrie war 2025 dennoch ein Jahr wachsenden politischen Gewichts. Die Diskussion über Versorgungssicherheit, die Stärkung europäischer Wertschöpfungsketten und die Notwendigkeit regulatorischer Beschleunigung verschafften dem Sektor neue Sichtbarkeit. Gleichzeitig zeigte sich, wie schwerfällig Österreich in der Umsetzung bleibt: Komplexe Genehmigungswege, heterogene Spitalslandschaften, fragmentierte Datenräume und budgetpolitische Einschränkungen verlangsamten viele Vorhaben. Die Industrie wurde zwar verstärkt eingeladen, an runden Tischen mitzuwirken – doch oft blieb der Rahmen eng, weil traditionelle Akteure Einfluss und bestehende Verteilungsmuster schützen wollten. Und: Es blieb oft beim Reden.
Auch die Frage der Finanzierbarkeit innovativer Therapien prägte das Jahr. Wertbasierte Modelle wurden diskutiert, aber selten implementiert. Fortschritte in der digitalen Evidenzgenerierung blieben punktuell. Datenschutz- und Kompetenzstreitigkeiten verhinderten einheitliche Lösungen. Die strukturelle Trägheit des Systems war unübersehbar.
Optimismus trotzdem angebracht?
Optimismus bleibt angebracht – aber nur in Maßen. 2026 wird zeigen, ob Österreich die Fähigkeit besitzt, die Prioritätensetzung tatsächlich zu verändern oder ob die bekannten Blockaden überwiegen. Wesentliche Weichenstellungen sind notwendig: klare Verantwortlichkeiten in der Gesundheitsplanung, mehr Mut zu regulatorischer Vereinfachung, echte Investitionen in Forschungs- und Dateninfrastruktur. Über all dem steht ein massives Staatsdefizit (aktuell 4,9 Prozent des BIP), eine enorme Inflation (aktuell 4 Prozent), die EU-Troika vor der Tür und vielleicht auch Neuwahlen.
Für die Pharmaindustrie bedeutet das: Chancen bleiben bestehen, doch der Weg zu besseren Rahmenbedingungen dürfte länger, konfliktreicher und stärker von Kompromissen geprägt sein, als viele hoffen. 2026 könnte damit weniger zum Jahr des Aufbruchs werden – und mehr zu einem Stresstest dafür, ob Österreich bereit ist, seine Reformversprechen einzulösen. Eine Wiener Melange eben.

© Freepik
Ausblick
Zwischen atemberaubenden Chancen und erdrückenden Herausforderungen
Die im FOPI vereinten forschenden Unternehmen spannen beim Blick ins nächste Jahr den Bogen weit und umreißen weltweite Trends ebenso wie lokale Entwicklungen – im Positiven wie im Negativen. Eine Analyse des FOPI-Präsidiums für den FOPI.flash.
Die Zukunft ist von Hoffnung stiftenden Fortschritten gleichermaßen geprägt wie von großen Herausforderungen: Die immer älter werdende Gesellschaft bringt steigende Zahlen von Menschen mit schweren, teils chronischen Erkrankungen mit sich und stellt das solidarisch finanzierte Gesundheitssystem vor ungekannte Fragen. Parallel dazu eröffnen Innovationen Lösungsmöglichkeiten, deren Tragweite noch nicht in vollem Umfang abschätzbar ist. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und generativer KI im gesamten Wirkstoffentwicklungsprozess wird weiter zunehmen und die Arzneimittelforschung revolutionieren. Schon jetzt ist KI aus vielen Bereichen – von der Target-Identifikation über Simulationen bis hin zu präklinischen Studien – nicht mehr wegzudenken. Dazu werden digitale Anwendungen auch die Diagnostik, die Therapie und die Patient:innenkommunikation nachhaltig verändern.
Innovative Therapien wie Zell- und Gentherapien, RNA-Therapien und personalisierte Medizin werden 2026 und den Folgejahren weiter an Bedeutung gewinnen. Sie bieten schon jetzt Behandlungsoptionen, die vor wenigen Jahren niemand für möglich gehalten hätte. Sie erfordern aber auch eine enorme Forschungsintensität, die die Forschungsinstitute, die klinischen Zentren und die Pharmaunternehmen an ihre Grenzen bringt.
Klug investieren statt einfach sparen
Diese international gültigen Trends treffen nun auf (gesundheits)politische Rahmenbedingungen in Europa bzw. Österreich, die damit kaum Schritt halten können: In vielen europäischen Ländern sorgen begrenzte Budgets für Verwerfungen und Entscheidungsdilemmata. Politiker:innen und Entscheidungsträger:innen in der Verwaltung sollen bestimmen, ob die knappen finanziellen Ressourcen in Bildung, Sozialsystem, Umweltschutz, Wirtschaftsförderung, Verteidigung oder Gesundheit fließen sollen – wo doch alle Bereiche ihre Berechtigung hätten und haben.
Das bringt auch das – bereits in Diskussion stehende – Gesundheitssystem weiter unter Druck. Einfach den Rotstift anzusetzen, wäre dennoch der falsche Weg. Viele kurzfristig attraktive Sparmaßnahmen rächen sich auf längere Sicht. Denn klug eingesetzte Investitionen machen sich in Form einer gesünderen Bevölkerung und niedrigerer Kosten bezahlt. Allerdings muss dieser Nutzen von innovativen Therapien wahrgenommen und wertgeschätzt werden.
Life-Science-Strategie zum Leben erwecken
Hebt man den Blick über die Ländergrenzen, kommt noch ein Aspekt dazu, der in den nächsten Jahren an Dynamik gewinnen wird: Pharmaunternehmen prüfen immer genauer, in welchen Märkten sie Investitionen in klinische Forschung oder Produktionskapazitäten tätigen wollen. Das führt zu einem Wettstreit der europäischen Staaten um die Gunst dieser Firmen, und einige Länder haben mit vielversprechenden Konzepten bereits ein attraktives Umfeld geschaffen. Deutschland ist mit der Nationalen Pharmastrategie als gutes Beispiel zu nennen. Wenn Österreich dabei nicht ins Hintertreffen geraten will, muss die – von der Bundesregierung angekündigte – Life-Science-Strategie rasch konkrete Wirkung entfalten.
Es sind sich zwar alle einig, dass etwas getan werden muss. Aber es muss eben auch getan werden. Reine Absichtserklärungen sind zu wenig.
Prioritäten setzen
Aus unserer Perspektive werden diese Punkte von entscheidender Bedeutung sein:
Gesundheitsbudget absichern – um nötige Investitionen in die Zukunft tätigen zu können und das gute österreichische System nicht krank zu sparen
Klinische Forschung fördern – weil sie Patient:innen den Zugang zu neuesten Therapien ermöglicht und dem Gesundheitssystem Einsparungen bringt
Zugang zu Innovationen erhalten und ausbauen – damit heimische Patient:innen unverändert die für sie optimale Therapie bekommen und Österreich seine Reputation als Standort moderner Medizin nicht verliert
Arzneimittelforschung als Wert anerkennen – um so im Interesse der Bevölkerung das (gegenüber China und den USA verlorene) Terrain zurückzugewinnen
Standort Österreich im Wettstreit um Investitionen attraktiver machen – denn die Sicherstellung oder gar der Ausbau klinischer Forschung und Produktion bringt schnelleren Zugang zu innovativen Therapien
Gesundheitsdatennutzung forcieren – um das Gesundheitssystems zielgerichtet zu erhalten, ist es essenziell, Datensilos aufzulösen und Gesundheitsdaten kontrolliert für Forschung und Versorgung zu nutzen
Wissenschafts- und Innovationsskepsis entgegentreten – weil dies elementar ist, um für alle anderen Maßnahmen den Rückhalt der Wähler:innen zu haben, auch wenn diese aus ihrer Laiensicht den langfristigen Nutzen vieler Schritte nicht beurteilen können
Und wir müssen endlich anfangen, Kosten für Medikamente als das zu begreifen, was sie sind, nämlich Investitionen in ein gesundes und produktives Österreich!

Interview
Alexander Mülhaupt zu Gesundheit als strategische Investition
Gesundheit sollte nicht als Ausgabenfaktor, sondern als strategische Investition gesehen werden. Darin ist sich Alexander Mülhaupt, General Manager Roche Austria, mit vielen Expert:innen einig. Im Interview mit FOPI.flash erläutert er, welchen Mehrwert dies bringt und was es braucht, um die vollen Potenziale von Innovationen zu erschließen.
Sie sind seit rund einem dreiviertel Jahr Geschäftsführer in Österreich – welche Besonderheiten sind Ihnen im österreichischen Gesundheitssystem aufgefallen?
Österreich besitzt ein starkes, qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem. Dieses zeichnet sich durch seine universelle Abdeckung, hohe Zugangsgerechtigkeit und eine exzellente medizinische Qualität aus, indem es ein dichtes Versorgungsnetz mit einem umfassenden Leistungsangebot kombiniert. Die Herausforderung liegt jedoch im globalen Wettbewerb: Wir sehen, dass Europa insgesamt an Bedeutung verliert: Gingen 2010 noch rund 40 Prozent der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsausgaben (F&E) nach Europa, werden es bis 2040 voraussichtlich nur noch 20 Prozent sein. Die Konsequenz für Österreich muss eine klare Positionierung sein – durch eine konkrete und langfristig angelegte Life-Science-Strategie, die Forschung konsequent fördert, Verfahren vereinfacht und den Patient:innenzugang zu Innovationen spürbar verbessert. Nur so kann Österreich seine Rolle als attraktiver Innovationsstandort auch in Zukunft behaupten.
Kürzlich ist Ihr Buch mit dem Titel „INNOVATION GESUNDHEIT – Mehr Wert für die Gesellschaft schaffen“ erschienen. Sie haben darin mit internationalen Expert:innen das Thema diskutiert – was ist Ihre persönlich wichtigste Erkenntnis?
Die zentrale Erkenntnis, die sich durch alle Beiträge zieht, ist: Gesundheit ist eine strategische Investition und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, nicht nur eine monetäre Ausgabe. Die Expert:innen konnten mithilfe von Daten und Fallstudien (etwa zum sozioökonomischen Wert von MS-Therapien) belegen, dass Investitionen in medizinischen Fortschritt einen multiplen Return on Investment für die Gesellschaft generiert. Dies unterstreicht, dass Innovationen in der Medizin einen nachhaltigen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen – sie entscheiden über Wachstum, Wohlstand und nationale Sicherheit.
Dieser Mehrwert zeigt sich in:
Reduzierter Belastung: Weniger Pflegebedarf für Familien und Entlastung des Gesundheitssystems.
Gesteigerter Produktivität: Längere Erwerbstätigkeit und weniger Krankenstände.
Wohlstandsförderung: Medizinischer Fortschritt ist ein Motor für das Bruttoinlandsprodukt.
Die größte Erkenntnis ist also, dass eine ressortübergreifende Sichtweise (Gesundheit, Finanzen, Wirtschaft) notwendig ist, um die vollen Potenziale von Innovationen für das Land zu erschließen.
In welche Richtung wird sich Innovation im Gesundheitsbereich in den nächsten Jahren bewegen?
Die Innovation im Gesundheitsbereich wird in den nächsten Jahren von zwei Haupttrends geprägt sein:
Erstens, Personalisierung: Die Präzisionsmedizin wird durch Gen- und Zelltherapien sowie hochentwickelte Diagnostik zur Normalität. Behandlungen werden zunehmend auf die individuelle genetische Ebene zugeschnitten.
Zweitens, Digitalisierung und KI: Künstliche Intelligenz wird zum zentralen Werkzeug. Sie beschleunigt die Forschung, unterstützt Ärzt:innen und ermöglicht durch bessere Datennutzung evidenzbasierte Entscheidungen.
Was können wir als forschende pharmazeutische Unternehmen dazu beitragen, dass Innovation so rasch wie möglich bei den Patient:innen ankommt?
Eine Innovation ist wertlos, wenn Patient:innen keinen Zugang zu dieser haben. Roche gibt weltweit rund 15 Milliarden Franken pro Jahr für Forschung und Entwicklung aus, das sind etwa 40 Millionen pro Tag. In Österreich investieren wir jährlich rund 15 Millionen Euro in klinische Forschung; aktuell laufen über 50 Studien mit etwa 5.000 Patient:innen. Diese Studien verschaffen Betroffenen frühzeitigen Zugang zu innovativen Therapien und sie bringen auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen: Wir schätzen, dass dadurch jährlich rund 100 Millionen Euro an Behandlungskosten im österreichischen Gesundheitssystem eingespart werden.
Über Roche
Roche zählt in Österreich zu den führenden Anbietern von innovativen Arzneimitteln, Produkten der In-vitro-Diagnostik sowie bei Diabetes-Management-Systemen und ist mit rund 400 Mitarbeitenden und drei eigenständigen Gesellschaften in Wien (Pharma, Diagnostics und Diabetes Care) vertreten. Roche ist landesweit im Spitzenfeld bei Krebsmedikamenten und im Spitalsbereich, am In-vitro-Diagnostik-Gesamtmarkt sowie bei der Diabetes-Selbstkontrolle.

© accelent/Theo Hertenberger
Podcast
Kinder mit Diabetes: Ja zur frühen Diagnose! … Aber wie?
Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Die Autoimmunerkrankung wird häufig spät erkannt – teilweise erst bei Auftreten schwerer Komplikationen. Dabei könnte der ungenutzte Hebel der Früherkennung die Erkrankung schon vor den ersten Anzeichen entdecken, den jungen Betroffenen Leid ersparen und dem Gesundheitswesen zu Stabilität verhelfen. Dafür sind strukturelle Veränderungen im Gesundheitssystem und das Weiterführen begonnener Initiativen notwendig – aber schaffen wir das?
Darüber spricht Moderatorin Martina Rupp in der 43. Folge von „Am Mikro|skop“ mit Ass.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Elke Fröhlich-Reiterer, Leiterin Bereich Diabetes und Endokrinologie der Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde Graz, DI Harald Führer, Präsident von „wir sind diabetes“, der Patient:innenvertretung und Dachorganisation der Diabetes Selbsthilfe Österreich, sowie Thomas Führer, er ist im erweiterten Vorstand von „wir sind diabetes“ und Mitglied im EU-Advisory Board. Diese und alle anderen Podcast-Episoden finden Sie hier: https://fopi.at/fopi-podcast/episode-43/
Weitere Informationen zum Leben mit Diabetes Typ 1 finden Sie unter diesen Links: https://www.wirsinddiabetes.at/kinder-typ-1-diabetes/ und www.gemeinsam-typ1.at

Blog
Kinder und Diabetes: Österreich hat großen Aufholbedarf
Diabetes ist eine Erkrankung, die landläufig als „bekannt und verstanden“ gilt. Trotzdem ist es für viele überraschend, dass es sich bei Diabetes um eine chronische Autoimmunerkrankung handelt. Bei Kindern und Jugendlichen ist es eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Die Zahl der Neuerkrankungen ist – aus nicht vollständig bekannten Gründen – in den vergangenen 30 Jahren stark gestiegen; Österreich liegt hier leider voll im unerfreulichen internationalen Trend. Warum das so ist und wie man gegensteuern könnte, fasst Ass.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Elke Fröhlich-Reiterer (Leiterin Bereich Diabetes und Endokrinologie Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde Graz) in ihrem Blog-Beitrag klug zusammen: https://fopi.at/diabetes-bei-kindern/

Podcast
Darmkrebs in neuem Licht – Hoffnung durch Innovation
Darmkrebs ist in Österreich die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen und Männern. Rund 4.700 Menschen werden jedes Jahr diagnostiziert, über 2.000 Personen sterben daran. Das nicht zuletzt, weil Darmkrebs lange Zeit keine Beschwerden verursacht. Er macht sich erst bemerkbar, wenn er weit fort-geschritten und die Chance auf Heilung gering ist.
Umso wichtiger sind daher regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen, aber auch innovative Therapien, die Betroffenen sowie deren behandelnde Ärzt:innen neue Behandlungsoptionen eröffnet. In welche Rich-tung die Forschung aktuell geht, darüber spricht Moderatorin Martina Rupp in der 44. Folge von „Am Mikro|skop“ mit Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Gerald Prager, Facharzt an der Klinischen Abteilung für Onkologie der Medizinischen Universität Wien.
Finden Sie weitere Informationen und Unterstützung bei der Österreichischen Krebshilfe und bei der Selbsthilfe Darmkrebs.
Zentrum für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien – unter anderem eine Studie zu Dickdarmkrebs.

Innovation
Ismet hat eine Herzmuskelverdickung – und Lust zu leben
Ismet leidet seit seiner Geburt an einer Herzmuskelverdickung (Hypertroph-obstruktive Kardiomyopathie/oHCM), aber erst vor drei Jahren bekam er die korrekte Diagnose. Als einer der ersten Patient:innen in Österreich erhielt er eine neue innovative Therapie, die sein Leben zu 100 Prozent verändert hat. Wie, das erzählt er in diesem Video.

