FOPI.flash Februar 2026
In dieser Ausgabe
- Editorial: Heute für die Forschung von morgen
- Interview Markus Zeitlinger: Nachteil in einen Vorteil verwandeln
- Interna: Ute Van Goethem neue Präsidentin
- Interview: Markus Isenmann – Klinische Studien sind ein Gewinn für alle Seiten
- Video: Eva-Maria hat Adipositas – Endlich leidet sie nicht mehr darunter

Editorial
Heute für die Forschung von morgen
Verliert Österreich seinen Status als weltweit geschätzten Forschungsstandort?
Fakt ist: Europa – und damit auch Österreich – steht im internationalen Wettbewerb um Forschungsinvestitionen zunehmend unter Druck. Die pharmazeutische Industrie investiert in Europa zwar jährlich rund 41 Mrd. Euro in F&E. Doch die Forschungsaktivitäten in den USA und in China wachsen deutlich schneller. Ein sichtbares Zeichen dafür ist der Rückgang klinischer Studien in den meisten europäischen Ländern. In Österreich sank die Zahl der gestarteten klinischen Prüfungen zwischen 2021 und 2024 um immerhin 28 %. Dazu kommt, dass Österreich als kleiner Studienstandort stärker vom Abwärtstrend betroffen ist.
Parallel dazu hat sich der globale Schwerpunkt der Arzneimittelinnovation verschoben. Während in den 1990er-Jahren noch rund die Hälfte aller innovativen Medikamente in Europa entwickelt wurde, stammt heute nur mehr etwa jedes fünfte aus Europa, fast die Hälfte hingegen aus den USA.
Deshalb braucht es eine klare Strategie und konkrete Maßnahmen, um die Attraktivität des Forschungsstandorts Europas als auch Österreichs zu erhöhen. Sinnvoll wäre etwa die Erhöhung der Forschungsförderung sowie die Institutionalisierung klinischer Forschung als Teil einer modernen, zukunftsgerichteten Gesundheitsversorgung. Auch sollten dezentrale Studienelemente sowie digitale Technologien gestärkt werden. Und nicht zuletzt braucht es eine nachhaltige Finanzierung von Studienpersonal und Infrastruktur in den Spitälern.
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das aktuell entstehende Center for Translational Medicine (CTM) der MedUni Wien. Wir haben dazu mit dem Leiter des CTM, Univ.-Prof. Dr. Markus Zeitlinger, gesprochen. Ein befruchtender Austausch, der aus unserer Perspektive den Weg in die Zukunft weist!
Diesen Austausch wollen wir künftig in neuer Stärke pflegen: Seit wenigen Tagen wird das FOPI von Ute Van Goethem als neuer Präsidentin angeführt. Lesen Sie ein kurzes Porträt gleich hier!
Ute Van Goethem, George Tousimis, Astrid Jankowitsch und Daniela Habith
Präsidium des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI)

Interview
„Wir sollten den Nachteil in einen Vorteil verwandeln“
Österreich hat auf die internationale Entwicklung im Bereich der klinischen Forschung erst spät reagiert, bedauert Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Markus Zeitlinger, Pharmakologe und Leiter des Center for Translational Medicine (CTM), im Interview mit FOPI.flash. Folglich werden immer weniger klinische Prüfungen an heimische Studienzentren vergeben. Doch das Land hat trotz der geringen Größe gute Voraussetzungen und sollte den Nachteil der „Kleinheit“ in einen Vorteil verwandeln.
Die Zahl der klinischen Studien ist in Österreich zwischen 2021 und 2024 um 28 % zurückgegangen. Worauf führen Sie das zurück?
Der Rückgang klinischer Studien ist kein österreichisches Phänomen, sondern leider eine europaweite Entwicklung. Aber als kleines Land sind wir teilweise stärker betroffen. Bei genauerer Betrachtung sehen wir etwa, dass frühe Studien, das heißt Phase-I/II-Studien, durch das Clinical Trials Information System (CTIS) der EU einen Einbruch erlitten haben. Studiensponsoren haben sich – zu Recht – vor dem Portal und der damit verbundenen Bürokratie gefürchtet. Bei Phase-II/III-Studien werden außerdem die Big Five, also Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland und Großbritannien, bevorzugt, weil eine Mindestzahl an Patient:innen für die großen, multizentrischen Studien nötig sind und diese Länder besser so viele Teilnehmer:innen rekrutieren können.
Ist also CTIS für den Rückgang an Studien verantwortlich?
Bis zu einem gewissen Grad jedenfalls. CTIS hätte den Zugang zu klinischen Prüfungen durch die zentrale Einreichung egalisieren sollen. Die Idee war gut. Aber die Umsetzung gestaltete sich katastrophal.
Wer sind international die Gewinner dieser europaweit sichtbaren Entwicklung?
Da ist zuallererst China zu nennen. Das Land hat in den letzten Jahren massiv aufgeholt. Einerseits ist die riesige chinesische Bevölkerung als Absatzmarkt interessanter geworden. Andererseits sind auch die regulatorischen Hürden schlichtweg niedriger, was kein Argument sein sollte, de facto aber vieles einfacher macht.
Weiters hat Osteuropa zugelegt, weil die Rekrutierung von Studienteilnehmer:innen in diesen Ländern aufgrund der tendenziell schlechteren Gesundheitsversorgung besser funktioniert. Für Patient:innen kommt die Teilnahme oftmals einer „Eintrittskarte“ zu neuester medizinischer Betreuung gleich. Nicht zuletzt profitieren die USA, denn niemand kann oder will auf diesen Markt verzichten – auch wenn die Unplanbarkeit der Administration alle verunsichert.
Wie reagiert Europa darauf? Und sind die gesetzten Maßnahmen aus Ihrer Sicht die richtigen?
Die Ansätze sind sinnvoll, aber Europa hat sehr langsam reagiert. Es gibt konkrete Pläne, um den Schaden zu reparieren, den CTIS angerichtet hat – etwa die Timelines zu verkürzen. Außerdem wurde mit der EU-Pharmastrategie ein wichtiger Impuls gesetzt, der in den Mitgliedsländern Widerhall findet. Überall stehen klinische Studien stehen weit oben auf der Prioritätenliste.
Auch in Österreich wird ja bekanntlich an einer Life Science Strategie gearbeitet. Das ist eine gute Initiative. Es ist nur leider ein schlechter Zeitpunkt angesichts der Budgetsituation.
Hat Österreich diese Entwicklung im Vergleich verschlafen?
In gewisser Hinsicht schon. Andere europäische Länder sind einfach schon weiter. Spanien hat viel für eine bessere Studienlandschaft getan. Deutschland ist mit der Nationalen Pharmastrategie ein „großer Wurf“ gelungen. Und Dänemark, Belgien und die Niederlande bieten schon fast traditionell gute Voraussetzungen.
Ich will Österreich aber nicht schlecht machen. Wir haben gute Voraussetzungen, die wir nützen können – zum Beispiel haben wir mit der AGES eine sehr effiziente Behörde, mit kurzen Wegen und direkter Kommunikation. Wir sollten den Nachteil der „Kleinheit“ zum Vorteil machen.
Mit dem Center for Translational Medicine (CTM) entsteht gerade auf dem Gelände der MedUni Wien und angebunden ans AKH ein „europaweit einzigartiges Forschungszentrum“, und Sie sind gewissermaßen der Gründungsvater. Was macht dieses Zentrum so besonders?
Das CTM ist mit rund 14.000 m2 ein europaweit einzigartiges Forschungszentrum. Es gilt als eines der größten Phase I/II-Studienzentren. Es ist das erste und bislang einzige Zentrum, das an ein Tertiärspital direkt angebunden ist. Und wir können die Expertise aus 30 Jahren Forschung an der MedUni Wien direkt übersiedeln. Diese Kombination schafft optimale Bedingungen für eine enge Verzahnung von präklinischer Forschung und klinischer Anwendung. Dank der engen Anbindung an zentrale Einrichtungen im Hauptgebäude können Studien der Phase I und II, aber auch zulassungsrelevante Phase-III-Studien und Real-World-Studien auf höchstem Qualitätsniveau durchgeführt werden.
Wird es der nötige Impuls sein, um wieder mehr klinische Studien nach Wien bzw. Österreich zu holen?
Das CTM ist ganz sicher ein wichtiger Impuls. Der wird aber nicht reichen. Es braucht auch in Zukunft die Unterstützung aller Stakeholder – die müssen wissen und verstehen, was hier passiert. Deshalb reden wir mit allen, mit unseren Kolleg:innen an der Universität, mit Behörden, Ethikkommissionen, Politik – und sogar mit der Bevölkerung. Denn jeder kann in die Rolle eines Patienten kommen, und daher sollen alle Menschen wissen, welche Vorteile ihnen die Forschung bringen kann.
Welche Unterstützung wünschen Sie sich von der Politik?
Ich will nicht unbescheiden klingen. Wir wurden und werden massiv unterstützt, von den Ministerien und von der Stadt Wien. Doch jetzt geht es darum, das CTM mit Leben zu erfüllen, und dafür ist ausreichend und qualifiziertes Personal nötig, und es braucht attraktive Rahmenbedingungen für die Studiensponsoren, also die Pharmaunternehmen, damit es für die lohnend ist, hier Studien anzusiedeln.

© Abbvie
Interna
FOPI wählt Ute Van Goethem zur neuen Präsidentin
Nach dem Wechsel von Leif E. Moll zu Merck in der Schweiz hat das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) die AbbVie-Geschäftsführerin Mag. Ute Van Goethem zur Präsidentin des Verbands gewählt.
„Ute Van Goethem ist nicht nur dank ihrer internationalen Erfahrung, ihres Weitblicks und ihrer Fähigkeiten, tragfähige Netzwerke zu knüpfen, eine ideale Besetzung für diese Funktion“, freut sich Leif Moll. „Sie hat auch die inhaltlich fokussierte Positionierung des FOPI im letzten Jahr als Vizepräsidentin mitgeprägt. Für mich ist nach mehr als fünf Jahren Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Es war außerordentlich bereichernd, an der Weiterentwicklung des österreichischen Gesundheitssystems mitzuwirken, den Wert von Innovation ins Zentrum zu rücken und Patient:innen mit neuen Therapien oder Versorgungslösungen Hoffnung zu schenken.“
„Das heimische Gesundheitssystem ist im Umbruch, und alle Stakeholder sind jetzt gefordert, mit klugen Konzepten und kreativen Ideen ein ‚System der Zukunft‘ zu formen, das allen Menschen gerecht wird“, betont die gebürtige Oberösterreicherin Ute Van Goethem. „Innovation spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn sie bringt Betroffenen und deren behandelnde Mediziner:innen neue Therapieoptionen, und sie kann auch volkswirtschaftlich positive Effekte bewirken.“
Deshalb werde sie – gemeinsam mit Vizepräsident George Tousimis, Generalsekretärin Astrid Jankowitsch, Vize-Generalsekretärin Daniela Habith und einer/m neu zu wählenden Vizepräsident:in – den eingeschlagenen Kurs des FOPI fortsetzen.
„Als Präsidentin werde ich mich dafür einsetzen, Österreich als Standort für klinische Forschung zu stärken. Österreich hat derzeit in vielen Bereichen eine gute Gesundheitsversorgung. Diese gilt es zu halten und zu verbessern, doch dafür müssen jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Mein zentrales Anliegen ist, den frühzeitigen Zugang zu innovativen Arzneimitteln und die Vielfalt der verfügbaren Medikamente zu erhalten. Denn oft reicht ein Produkt pro Wirkstoffklasse nicht aus, um die besten Behandlungsergebnisse zu erzielen. Die bestmögliche Therapie kann jedoch nur dann genutzt werden, wenn sie für die Patient:innen zugänglich ist. Dafür müssen Erstattungspolitik und Standortpolitik optimal zusammenspielen. Österreich braucht die Innovation und auch die klinische Forschung. In innovative Arzneimittel zu investieren bedeutet letztlich, in Österreich als Standort, seine Wettbewerbsfähigkeit und vor allem in die Qualität der Versorgung der Österreicher:innen zu investieren“, erklärt Ute Van Goethem ihre Schwerpunkte.
Ute Van Goethem ist seit Jänner 2025 hauptberuflich Geschäftsführerin von AbbVie in Österreich und verantwortete davor als Commercial Director Oncology den gesamten Bereich bei AbbVie in Europa.

Interview
Markus Isenmann – Klinische Studien sind ein Gewinn für alle Seiten
„Mit der richtigen Strategie können wir Österreich als führenden Standort für klinische Forschung und Wirtschaftsstandort etablieren“, meint Markus Isenmann, Geschäftsführer von Sanofi Österreich & Schweiz in seinem sehr persönlichen Interview mit dem FOPI.flash.
Seit Anfang des Jahres sind Sie neben der Schweiz auch Geschäftsführer für Österreich und kennen das österreichische Gesundheitssystem aus Ihren bisherigen Funktionen schon recht gut. Gab es trotzdem noch Überraschungen?
Einiges war mir schon bekannt, jedoch was mich beeindruckt, ist wie weit Österreich in der Digitalisierung ist – ELGA, e-Card und e-Rezept sind im Versorgungsalltag stark verankert. Gleichzeitig verfügt das Land über ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem, exzellente medizinische Hochschulen und eine sehr lebendige Forschungslandschaft.
Herausfordernd sind jedoch die Rahmenbedingungen für die Preisgestaltung innovativer Arzneimittel: Die Preise sinken seit 1996 kontinuierlich, während wir insbesondere in Europa vor geopolitischen Herausforderungen wie MFN stehen, die den Druck weiter erhöhen – mit Risiken für die Versorgungssicherheit auch in Österreich.
Innovation ist eine Investition in die Zukunft und eben nicht nur ein Kostenfaktor: Jeder Euro schafft gesellschaftlichen Mehrwert, doch dafür braucht es verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Studien zeigen klar: Investitionen von 5,9 Milliarden Euro in den Gesundheitsbereich erzeugen einen gesellschaftlichen Mehrwert von 7,1 Milliarden Euro [1].
Aber Innovation braucht wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Ohne Innovation gibt es weder medizinischen Fortschritt noch verbesserte Behandlungsmöglichkeiten für Patient:innen.
„Time to Patients“, also die Dauer von Zulassung bis zum möglichen Einsatz eines Medikaments, wird seit Jahren immer wieder diskutiert. Was hat Sie dazu bewogen, sich innerhalb des FOPIs genau hier zu engagieren und den Lead des entsprechenden Workstreams zu übernehmen?
Ich liebe Herausforderungen! Und „Time to Patients“ ist eine der zentralen für unsere Branche – nicht nur in Österreich. Vor allem aber ist es ein Thema, das Patient:innen unmittelbar betrifft. Was kann es Motivierenderes geben?
Derzeit warten Patient:innen im Schnitt mehr als 14 Monate[2], bis innovative Arzneimittel nach EMA-Zulassung tatsächlich verfügbar sind. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Versorgungsqualität zu sichern, benötigen wir schnellere, transparentere und patientenorientierte Erstattungsprozesse.
Wir suchen aktiv das Gespräch mit Stakeholder:innen, um Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Jeder Tag, den wir die „Time to Patients“ verkürzen, bedeutet für Patient:innen frühere Hoffnung und bessere Lebensqualität. Dafür setze ich mich – gemeinsam mit meinem Team – mit voller Leidenschaft ein!
Klinische Forschung in Österreich – wichtig für Patient:innen und Wirtschaftsstandort. Was müsste aus Ihrer Sicht in der künftigen Life Science Strategie enthalten sein, um mehr klinische Studien nach Österreich zu holen?
Klinische Studien sind ein Gewinn für alle Seiten: Patient:innen erhalten frühzeitig Zugang zu innovativen Therapien, der Wirtschaftsstandort profitiert von Investitionen und hochqualifizierten Arbeitsplätzen und das Gesundheitssystem gewinnt wertvolles Know-how. Dennoch ist die Zahl der neu initiierten klinischen Studien innerhalb von nur drei Jahren um 28% gesunken [3].
Um gegenzusteuern, braucht es mehrere konkrete Maßnahmen:
- Beschleunigte Genehmigungsverfahren – durch eine zentrale Ethikkommission und konsequente Digitalisierung.
- Stärkung der Studieninfrastruktur – inklusive besserer Finanzierungskonzepte.
- Attraktive Standortbedingungen – steuerliche Anreize für Forschung und Entwicklung, eventuell sogar gekoppelt mit Zugangsvorteilen, sowie mehr Planungssicherheit.
- Patient:innen als aktive Partner – moderne Medizin braucht nicht nur Labore, sondern Menschen[4]. Die Einbindung von Patient:innenorganisationen und der Abbau von Teilnahmebarrieren sind entscheidend.
Österreich hat exzellente Voraussetzungen – hochqualifizierte Fachkräfte, ein noch solides Gesundheitssystem und eine ideale Lage in Europa. Mit der richtigen Strategie können wir Österreich als führenden Standort für klinische Forschung und Wirtschaftsstandort etablieren. Uns muss aber klar sein, dass vergleichbare Länder in Europa sich ebenfalls weiter verbessern. Stillstand ist also de facto Rückschritt.
Was motiviert Sie persönlich, sich nach vielen Jahren in der innovativen Pharmaindustrie, immer weiter für die beste Entwicklung neuer Therapien einzusetzen?
Meine größte Motivation hat zwei Gesichter – beide sind menschlich.
Erstens: Ich habe große Freude daran, Mitarbeitende weiterzuentwickeln und sie wachsen zu sehen. Das ist für mich gelebtes Leadership – Menschen zu fördern und ihr Wachstum zu begleiten. Guter Nachwuchs ist entscheidend – auf allen Ebenen.
Zweites – das ist mein eigentlicher Antrieb: Bei Sanofi sagen wir „Wir erforschen die Wunder der Wissenschaft, damit die Menschen ihre Träume leben können – und genau das ist auch meine persönliche Motivation! Ob in der Immunologie, Onkologie, Neurologie, bei seltenen Erkrankungen oder mit unseren Impfstoffen – zu erleben, wie wir mit innovativen Therapien neue Hoffnung schenken und Lebensqualität zurückgeben, erfüllt mich zutiefst. Hinter jeder unserer Innovationen stehen echte Menschen mit echten Geschichten. Sie sind der Grund, warum ich mich jeden Tag gerne engagiere.
Quellen
[1] JKU-AKOÖ-Studie „Gesellschaftlicher Wert von Investitionen in die Gesundheit“, Dr. Elisabeth Dreer, MSc, Forschungsinstitut für Bankwesen, Johannes Kepler Universität Linz, Juni 2025
[2] IPF-FOPI-Studie „Gesellschaftlicher Wert pharmazeutischer Innovationen für Österreich“, Dr. Evelyn Walter, IPF Institut für Pharmaökonomische Forschung, Mai 2025
[3] PHARMIG „Daten & Fakten 2025″, zitiert in: FOPI Impulspapier für eine starke Life Science und Pharma-Strategie, Februar 2025
[4] Pharma-Fakten.de: „Klinische Studien: Moderne Medizin braucht Menschen, nicht nur Labore“
Über Sanofi
Sanofi ist ein forschendes Biopharma-Unternehmen, das KI anwendet und sich dafür einsetzt, das Leben der Menschen zu verbessern und verantwortungsvoll zu wachsen. Wir wenden unser tiefgreifendes Verständnis des Immunsystems an, um weltweit Millionen von Menschen lebensrettende Impfstoffe und Behandlungsoptionen anzubieten. Von unserer innovativen Pipeline könnten Millionen weitere Menschen profitieren. Unsere Mitarbeitenden in rund 70 Ländern weltweit eint eine Bestimmung: Wir erforschen die Wunder der Wissenschaft, um das Leben der Menschen zu verbessern. Das inspiriert uns, Fortschritte und einen Mehrwert für unsere Mitarbeitenden sowie die Gesellschaft zu erzielen, indem wir die dringendsten Herausforderungen unserer Zeit im Gesundheitswesen, der Umwelt und Gesellschaft adressieren.

© accelent/Theo Hertenberger
Video
Eva-Maria hat Adipositas – Endlich leidet sie nicht mehr darunter
Seit ihrem 12. Lebensjahr ist Eva-Maria stark übergewichtig; schon ihre Mutter litt an Adipositas. Verschiedene Versuche, ihr Gewicht in den Griff zu bekommen, scheiterten – unter anderem an dem omnipräsenten „Food Noise” (“Lebensmittellärm”). Betroffene Personen haben ständige, unkontrollierte Gedanken ans Essen, unabhängig von echtem Hunger. Auch führten Nebenwirkungen der Erkrankung, wie nachgebende Sprunggelenke oder eingeschränkte Mobilität, in einer Negativspirale zu noch weniger Bewegung. Seit sie medikamentös bei ihrer Gewichtsreduktion unterstützt wird, treibt Eva-Maria ihr Anliegen erfolgreich gemeinsam mit einer Diätologin und einem Personal Trainer voran.
Seit Therapiebeginn hatte Eva-Maria in ihren eigenen Worten „keinen einzigen schlechten Tag“ mehr. Endlich ist sie energetisch, lebensfroh und kann das Leben führen, das sie will. Auch gesellschaftlich wird sie anders wahrgenommen, wie sie hier im Video erzählt.
MedUni Wien/Christian Houdek