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Die forschende Pharmaindustrie ist weiblich

Die forschende Pharmaindustrie ist weiblich. Daran besteht kein Zweifel: Immerhin rund 63 % beträgt der Frauenanteil innerhalb der heimischen Pharmaunternehmen mit Forschungsfokus, ergab eine Umfrage unter FOPI-Mitgliedsunternehmen. Und auch in Führungspositionen – traditionell oft männerdominiert – liegt der Anteil bei 44 %. Ein starkes Signal am heutigen Weltfrauentag!

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„Novartis hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2023 weltweit ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Management zu erreichen. Ich bin sehr stolz, dass wir in Österreich bereits am Ziel sind: Mehr als die Hälfte unseres Führungsteams bei Novartis Pharma ist weiblich. Die Gleichstellung der Geschlechter ist für uns von zentraler Bedeutung: Denn wir wollen die besten Talente anziehen, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder kulturellem Hintergrund.“
Tuba Albayrak, General Manager Novartis Oncology Österreich und FOPI-Vizepräsidentin

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„Bei Sanofi legen wir großen Wert auf Gender Balance. Nahezu die Hälfte unserer Führungspositionen in Österreich haben Frauen inne. Damit eilen wir der globalen Konzernvorgabe, bis 2025 im Management einen Frauenanteil von 50% zu erreichen, seit Jahren voraus. Das Commitment zu Gender-Diversity muss auf CEO-Level vorhanden und fest in der Unternehmensstrategie verankert sein. Durch die Integration in der gesamten Organisation und auf allen Ebenen kann sichergestellt werden, dass es sich nicht nur um leere Phrasen handelt, sondern Diversität auch wirklich gelebt wird.“
Bettina Resl, FOPI-Generalsekretärin und Country Head Public Affairs, Patient Advocacy & Communication bei Sanofi

Ines Vancata _Roche

Ines Vancata, Market Access Director Roche
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Leif Moll Lichtbildatelier Eva Speith

„Wir bei Merck Österreich sind stolz drauf, dass der Frauenanteil unseres Teams aktuell bei rund 2/3 liegt. Ebenso sind 67 % unserer lokalen Führungskräfte weiblich. Global ist Merck ebenfalls gut aufgestellt. An der obersten Konzernspitze steht demnächst eine Frau: Belén Garijo wird mit 01. Mai 2021 Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck. Sie wird dann sogar die einzige Frau an der Spitze eines DAX-Konzerns sein. Wir bei Merck sind stolz auf das Erreichte rund um die Themen Diversität und Geschlechterparität – trotzdem kein Grund in unseren Anstrengungen für möglichst vielfältige Teams nachzulassen.“
Leif E. Moll, Managing Director Merck Austria

Helga Aigner_Bayer (c)APA-Fotoservice_Hörmandinger

„Mit Blick auf die strukturellen Ungleichheiten ist jeder Tag Weltfrauentag. Daher können wir nur gemeinsam den Weg der Gleichberechtigung gehen. So freue ich mich besonders, dass bei uns in Österreich der Frauenanteil bei 69 % und in Führungspositionen bei 50 % liegt.“
Helga Aigner, CFO South-East-Europe bei Bayer Austria

Lieven Hentschel

„Bayer setzt auf Diversität und Inklusion. Und das mit klaren Zielen: Bis 2030 soll der Frauenanteil in Führungspositionen bei Bayer weltweit bei 50% liegen. In Österreich haben wir dieses Ziel schon erreicht und das ist uns ein Ansporn, bei Chancengleichheit weiterhin mit positivem Beispiel voranzugehen.“
Lieven Hentschel, Geschäftsführer Bayer Austria und Senior Bayer Representative South-East-Europe

Maren Longland, GSK

„Als eines der wenigen globalen Unternehmen mit einer Frau als CEO an der Spitze, sind Gleichberechtigung und Diversität nicht nur fest in unserer Kultur verankert, sondern wir leben diese Werte auch! Wir fördern die Entwicklung und Karriere von weiblichen Mitarbeitern und Führungskräften und setzen uns seit langem für eine faire und gleiche Bezahlung ein. Eines unserer Ziele ist es, bis Ende 2025 weltweit mindestens 45% Frauenanteil in Führungspositionen bei GSK zu haben – und wir sind hier auf einem sehr guten Weg. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir in Österreich dieses Ziel bereits erreicht haben und Frauen stark in allen Ebenen vertreten sind – mit mehr als 60 % im Leadership Team und 47 %  in den Managementpositionen.“
Maren Longland, General Manager GSK Österreich
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Martina Steiner-Endress

„Ich leite eine Abteilung mit 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir wissen, dass gemischte Teams am besten funktionieren. Darum achtet Takeda bewusst auf diese gute Mischung. Bei Takeda ist die Verteilung zwischen Frauen und Männern 50:50 und auch meine Abteilung ist ausgeglichen besetzt. Generelle Rücksichtnahme und Flexibilität halte ich für entscheidend, um eine geschlechtergerechte Arbeitswelt möglich zu machen. Gerade in der Covid-Zeit haben wir gesehen, wie wichtig gelebte Flexibilität, eine gute Infrastruktur und die freie Zeiteinteilung sind, wenn es darum geht, dass ein Kind von heute auf morgen plötzlich Betreuung braucht, weil die Schule geschlossen ist. Eine essenzielle Errungenschaft für die Gender Balance in allen Ebenen ist die Teilzeitarbeit in Führungspositionen. Sie ermöglicht Müttern ihre Karrieren zu entwickeln. Ich unterstütze auch Women@Takeda, eine sogenannte Takeda Resource Group, die sich selbstorganisiert für Frauen im Unternehmen stark macht. Dort treffen sich viele motivierte Kolleginnen. Manche stehen gerade vor ähnlichen Herausforderungen. Dieses Wissen, mit einer Situation nicht allein zu sein, hilft. Auch die Themen von Frauen in anderen Lebenslagen kennen zu lernen, ist wichtig. Bei Women@Takeda entstehen Frauennetzwerke und man findet Mentorinnen und Peers für einen Austausch, den ich persönlich sehr wichtig finde.“
Martina Steiner-Endress, Head of Supply Chain, Takeda Austria

Anthea Cherednichenko

Anthea Cherednichenko, General Manager Takeda Austria

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